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Der Urknall  /  vorgestellt von Agnus D.  /  anno domini 2001

Eine wissenschaftskritische und metaphysische Ansicht über den "Big Bang"

 D  E  R    U  R  K  N  A  L  L   

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urknall.zip

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       Die wissenschaftliche Hypothese zur Ausgangslage
                    Erklärungsmodelle der Wissenschaftler
                                  Der metaphysische Beweis
                                            Indizien aus der Astro- und Kernphysik
                                                              Was war vor dem Urknall?
                                                                                     Urknall und Bibel  

Die wissenschaftliche Hypothese zur Ausgangslage   ^

 
 

Dadurch, dass man bei dem aus den Tiefen des Alls uns erreichenden Licht eine Rotverschiebung beobachten kann, haben die Kosmologen anhand des bekannten Dopplereffekts geschlossen, dass sich ständig alle Himmelsobjekte voneinander entfernen. Und daraus wiederum schließen sie auf eine insgesamte Raumausdehnung, jedoch ohne dass die im Raum enthaltenen, räumlichen Objekte an dieser Expansion teilhaben. Lässt man nun wie beim Zurückspulen eines Films gedanklich die Zeit rückwärts laufen, dann muss sich ergo die vollständige Welt in sich zusammenziehend wieder soweit verkleinern, bis sie sich am Schluss zu einer einzigen raumzeitlosen Punktualität verdichtet hat. Sie ist zu Unendlichkeitsbedingungen gekennzeichnet, weil ein Punkt keinen Raum einnehmend, dadurch ohne irgend eine Bewegungsmöglichkeit in Unbeweglichkeit zugleich auch ohne Zeit ist. Denn Zeit definiert sich bekanntlich nur durch Bewegung.

 
 

Erklärungsmodelle der Wissenschaftler  >>>   ^

 
 

Die forschenden Wissenschaftler aus den Fachbereichen der Astro- und Teilchenphysik verlegen sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten auf überwiegend mathematische Beweisführungen. Weil die jedoch im Hinblick auf den sämtliche Vorstellungen sprengenden Urknall derart unanschaulich ausfallen müssen, versucht man zu einer Art Verbildlichung Weltentstehungstheorien zu entwickeln. Dabei sollen keinerlei nur irritieren könnenden Parallelen zu theologischen Vorstellungen aufkommen, weshalb bei ihnen nur ihre materialistischen Konzepte zugelassen werden. Die hie und da zu lesende Behauptung, dass die unter den Kosmologen kursierenden Theorien den Charakter von Glaubenslehren annehmen, zeigt sehr deutlich, wie wenig man schon seit einigen Jahrzehnten in der Lage ist, irgend einen Beweis zu erbringen. Eines haben aber alle diese wissenschaftlichen Pro-und-Contra-Thesen gemeinsam: Sie sind durchweg einseitig materialistisch ausgerichtet, weil nun einmal Physiker von Berufs wegen mit nichts anderem zu tun haben. Alles andere wäre alsdann schon fachfremd abwegige Metaphysik. Doch bei einer überall erkennbar weltbildend vorhandenen Polarität und Dualität, kann der Materialität ihr zugehöriger polarer Gegensatz: die Immaterialität, nicht so einfach unterschlagen werden.

Es macht von daher keinerlei Sinn, jetzt hier auf die einsschlägigen Denk- und Sichtweisen der Astro- und auch der Kernphysik einzugehen. Ihr eben angesprochenes Grundproblem der Scheuklappen führt dazu, dass bereits schon im Ansatz über die Ausblendung der Metaphysik elementare Fehler begangen werden, die alle ihre Welt-Theorien mehr oder weniger zu Schrott werden lassen. Beispiel: die Auffassung vom Nichts! Da wird das Nichts als ein Vakuum (= luftleerer Raum ) verstanden, aus dem nicht nur etwas, sondern sogar der "Urknall" entstanden sei, weil so etwas wie "Vakuumenergie" existiere. Das Nichts wird nicht mehr als Nichts (= Nichts ergibt immer nur Nichts, oder "n x 0" ergibt immer nur Null ) sondern als gegenteiliges Sein verstanden ( quasi "n x 0 = 1 mit unendlich vielen Nullen" ). Welch ein barer Unsinn! Oder dann die haltlose Idee der Multiversen (= viele Universen ), was ja eine unzulässige Beugung des All-Begriffs darstellt. Denn das All ist per Definition alles bzw. das Ganze, das nach Adam Riese immer nur ein einziges sein kann. Der Beweis für den Urknall kann daher unter solch unmöglichen Gegebenheiten niemals aus den Reihen der Wissenschaftler, sondern nur von der Seite der fachlich ungebundenen und damit frei denken könnenden Metaphysik kommen.

 
 

Der metaphysische Beweis  >>>   ^

 
 

Zunächst einmal hier die Beweisdefinition: Als Beweis versteht man allgemein eine Unwiderlegbarkeit durch Tatsache oder Erklärung. Sowie auch die überführende Schlussfolgerung nach den Logikregeln, wie z.B. der mathematische Beweis.

Dann noch die Metaphysikdefinition: Sie versteht sich als Lehre vom Wesen des Seins, welches über die gegebene Erfahrungswelt hinausgehen soll. Oder aber auch als eine philosophische Lehre von den quasi letzten Gründen und Zusammenhängen des Seins. Etwas spezieller dann noch als Ontologie, bzw. Lehre vom Seienden als solchem und dem, was wesentlich zu ihm gehört (Aristoteles).

Nun zur Sache selbst: Wie zuvor bereits  schon erwähnt, ist das All seiner Wortbedeutung nach das alles Dasein in sich zur Ausschließlichkeit Einschließende, und somit das Ganze an sich. Von daher kommt der Begriff "Universum", welches sich als das Eine und Einzige, das alles ist, übersetzt. In das Universum bzw. in das Dasein miteinbezogen ist zugleich auch das Nichtsein von Dasein als das Nichts; in Form von zukünftigem oder schon vergangenem Dasein, festgemacht an im Dasein Noch-nicht- oder Nicht-mehr-Befindlichem. Mit dem Nichts-Einschluss im Dasein ergibt sich ein ganzheitliches All zum absoluten Monopol, der kein Gegenteil haben kann. Und was ohne Gegenteil oder Gegensatz bzw. so ohne einen "Gegen-Stand" ist, das definiert sich gemeinhin zur Gegenstandslosigkeit oder besser noch  zur Ungegenständlichkeit. Doch was als gegenständliches All auf diese recht verblüffende Weise zu paradoxer Ungegenständlichkeit wird, das ist zugleich Alles und Nichts zusammen, und so notwendigerweise eine raumzeitlose Punktualität der Unendlichkeitsbedingungen, die dann nur noch geistiges All-Licht sein kann. Jedoch muss sich das Dasein bei einer solch unglaublichen Grundgegebenheit in einer bedrohlichen Nähe zum Nichts befinden, die eine Abgrenzung unausweichlich macht, was der absolute Nullpunkt des Alls sein muss.

Nur eine derartige Grundsituation kann es nach Adam Riese sein, die dem gewaltsamen Urknall die sonst fehlende Plausibilität verleiht. Indem der Urknall eine Grundgegensätzlichkeit oder auch Urpolarität begründet, kann dies nur über eine verwerfungsweise Selbstumkehrung des Universums aus der raumzeitlos immateriellen Dimensionslosigkeit in die raumzeitlich materielle Dimensionalität geschehen, mit welcher sich das Weltall für sein gegenständliches Dasein zu sich selbst rückkoppelt. Im Ergebnis erhält dann das Universum zwei sich wechselseitig bedingende Kehrseiten des sowohl gegenständlich Materiellen als auch ungegenständlich Spirituellen. Möglich ist jedoch eine wechselseitige Bedingung einzig in einem Kreislauf, in dem jede der beiden deckungsgleichen Seiten zentral in der anderen gründet; zu einem in sich geschlossen grandiosen Natursystem des unvergänglich Absoluten.

Der Urknall ist von daher ein kausaler wie auch finaler Triumph des Geistes über die Materie, und begründet definitiv Herrschaft und Allmächtigkeit. Wenn jener Geist des Universums es will, steht alle Zeit auch wieder still, zu einem dann unveränderlichen Status Quo, in dem sich ein unermessliches Dasein von Urknall-Anfang bis Urknall-Ende zeigen kann. Dieses All wird sein von allen Zwängen befreites und bewegtes Leben aus einem unvergänglichen und unerschöpflichen Speicher beziehen, der mit dem zum Universum bestehenden Kreis von Anfang bis Ende gegeben ist.

 
 

Indizien aus der Astro- und Kernphysik   >>>   ^

 
 

Die so genannte Kosmische Inflation - bzw. die überlichtschnelle Ausdehnung des Frühuniversums - wird von dem metaphysischen Umstand gedeckt, dass die raumzeitlose Punktualität in ihrem Nullpunkt zunächst noch ohne Gegen-Stand ist, und für ihre erforderliche Gegenständlichkeit mit der Auslösung des Urknalls durch Selbstabstoßung, gewissermaßen einen Ur- oder  Selbst-Gegen-Stand einzunehmen hatte. In diesem sie umkehrenden Selbst-Gegen-Stand ist sie dann das sowohl einerseits verwerfende Subjekt "gegenüber" dem als auch andererseits verworfenen Objekt. Erst mit der Einnahme eines solchen fundamentalen "Selbst-Gegen-Standes" ist alsdann im Weiteren eine Gegenständlichkeitsausbildung zu subatomaren sowie kosmischen Strukturen der Boden bereitet. Die uranfängliche Abstandsnahme von sich selbst zur Einnahme des Selbst-Gegen-Standes kann noch von keiner Gegenständlichkeit "gebremst" werden, womit sich die unvorstellbare Ausbreitungsgeschwindigkeit des Ur- bzw. Anfangsuniversums erklärt. Denn die Lichtgeschwindigkeit ist ja unbestritten an das von gegenständlichen Objekten ausgehende Licht gebunden, und kann daher erst mit vollzogenem urstrukturellem Selbst-Gegen-Stand in Erscheinung treten. Auch ist der eingenommene Selbst-Gegen-Stand die Raumzeit-Marke, von der ab der erst damit fertig "installierte" Raum im Weiteren wie ein Kuchenteig aufgehen konnte.

Bei der elementar wichtigen Frage, woher die Materie kommt, ist darum auf diesen allgrundlegenden Selbst-Gegen-Stand hinzuweisen, den das All für die Dauer seines Urknalls beibehält. Anders als über den umkehrenden Selbst-Gegen-Stand ist die Transformation der raumzeitlosen Spiritualität in raumzeitliche Materialität nicht möglich. Seit sich spätestens ab Max Planck und Werner Heisenberg die Materie unter den Augen ihrer Untersucher zu bloßer Energie auflöst, ist klar, dass die raumzeitlose Punktualität sich ihre Ur-Polarität über einen umkehrenden Selbst-Abstand zu erschaffen hatte, und als Grundlage allen gegenständlichen Seins für die Dauer ihres Aktes auch aufrecht erhalten muss.

Als weiteres den Urknall und den Selbst-Gegen-Stand unterstützendes Indiz zeigt sich die aus der Kernphysik bekannte "Unschärferelation" Heisenbergs, welche das Ergebnis einer Beobachtung mit dem Beobachter selbst in Verbindung bringt. Demzufolge kann es das Universum nur geben, insoweit es für das All auch einen bestimmenden Beobachter gibt, was nun einmal den Selbst-Gegen-Stand bedingt. Das All braucht für sein gegenständliches Dasein eines bewegten Universums zwingend einen richtenden Abstand von sich selbst. Mit der systemischen Kehrseitigkeit wird diese Grundbedingung erfüllt. Auch beantwortet sich hierbei die Frage, wo sich denn der in den Religionen postulierte, universale Geist befindet, und was er denn macht.

In für einen fachorientierten Physiker erstaunlich freidenkerischer Weise hatte vor rund 50 Jahren Max Planck diese Frage - in gar nicht so großem Unterschied zu hier - für sich beantwortet.

 
 

Was war vor dem Urknall?   >>>   ^

 
 

Bei unserer wissenschaftlichen Erforschung des Urknalls kommt neben der Astrophysik auch die Mathematik zum Einsatz, mit der man sich seither dem "Big Bang" bis auf eine Milliardstel Sekunde genähert hat. Viel näher wird man jedoch rein rechnerisch an den Nullpunkt nicht herankommen können. Denn nach Aussagen der damit befassten Physiker wird hier die Schwelle erreicht, wo sich Ursache und Wirkung nicht mehr voneinander unterscheiden lassen. Doch ein solches Phänomen kennt man bereits schon aus der Quantenmechanik, wo eben Ursache und Wirkung nicht mehr eindeutig zu bestimmen sind. An dieser Stelle ist also bei den Materialisten der Punkt erreicht, wo sie ihre Häupter wiegen und mit den Achseln zucken, um dann zu erklären, dass man leider über den Ursprung allen Seins mehr nicht herausfinden und wissen könne.

Doch an eben der Stelle wo die Physiker nicht mehr weiter wissen, da knüpft gewöhnlich der Metaphysiker an, um die wissenschaftlichen Informationen in unphysikalische, für ihn sinnvolle Bahnen zu lenken.

Dabei überlegt er sich folgendes:

Wenn ein punktuell raumzeitlos ungegenständliches, unendlich geladenes und darum nichtkausales Energiepotenzial (wir nennen es nachfolgend in der Astrophysikersprache  "Energiebad") mit dem Urknall in ein polar gegenteiliges zu Kausalität und Gegenständlichkeit gekennzeichnetes Weltall um- oder ausgeformt wird, dann hat kausalitätsgemäß die Zündung des Energiebades von der mit dem Urknall erst formierten Kausalitätswelt auszugehen. Hierbei erscheint zwar zunächst die Kausalität konfus auf den Kopf gestellt, jedoch erbringt in einem kreisförmig geschlossenen System die Wirkung grundsätzlich ihre Ursache zum Abbild ihrer selbst. Und dieses um so eindeutiger, wenn es sich dabei um das größtmögliche Ganze, nämlich dem Universum als solches handelt.

Denn indem außer dem All nichts anderes da sein kann, hat es sich zu seinem eigenen Grund notwendigerweise selbst Ursache und Wirkung zu sein. Das allerdings liefe auf eine in diesen beiden Enden bestehende Doppelnatur hinaus, in welcher sich die Enden bzw. die Naturen wechselseitig bedingten. Weil aber bei einer Selbstursache und Selbstwirkung der Gegensatz von Ursache und Wirkung effektiv wieder aufgehoben sein müsste, hätte er sodann in feststehenden unterscheidbaren Selbstausformungen des Alls wirksam zu sein. Ein Ausformungsunterschied würde am besten in der Gegenteiligkeit von nichtkausaler Ungegenständlichkeit ( = Immaterialität, Spiritualität ) und kausaler Gegenständlichkeit ( = Materialität ) bestehen, insoweit sich ja mit dem Energiebad sowie dem anderseitigen Weltall beides bereits schon vom Universum zur Wirksamkeit verwirklicht vorfindet.

Innerhalb dieser polaren Selbstausformungen des Kosmos hätte sich das so einerseitig gegenständliche Weltall mit finaler Erzeugung des kehrseitig ungegenständlichen Energiebades zu seinem Anfang eingeholt, um sich mit der urknallenden Zündung seines Erzeugnisses seine Selbstursache zu setzen. In der Durchführung des Aktes würde sich schließlich mit der finalen Wiedererzeugung des identischen Energiebades ein Kreis schließen. Er hätte eine hierbei sich ergebende zentrale überzeitliche Selbstschnittstelle, die zu seinem ungetrennt darum unbestimmten Anfang und Ende bestünde. Erfolgte aus der Schnittstelle heraus durch bestimmende Tat die urknallende Trennung von Anfang und Ende mit dem identischen Weltkreislauf  von Anfang bis Ende, so wäre alsdann bei einer Zweimaligkeit solchen Aktes das All mit seinen beiden Selbstausformungen sowie auch der übergreifenden Doppelnatur rückgekoppelt worden.

Mit solcher Rückschließung wäre das Universum durch sich selbst und in sich selbst auf Ewigkeit kausal begründet, gesichert und vollendet.

Wir gehen zum besseren Verständnis noch ins Detail:

01. Auf der einen Seite des Kosmos haben wir ein Energiebad, das infolge seiner Ungegenständlichkeit raumzeitlos ist, wodurch es dann zu einem ewig passiven Nullpunkt besteht. Hierbei sind Ursache und Wirkung grundsätzlich deckungsgleich, was ihre Aufgehobenheit bewirkt, und so Kausalität nicht vorhanden sein lässt.

02. Auf der anderen Seite des Alls haben wir ja das uns allen schon bekannte aus dem Energiebad hervorgegangene, zu gegenteilig gegenständlicher Raumzeit und Kausalität bestehende All. Die beiden gegenteiligen Welt-Kehrseiten bilden deswegen zusammen den Kosmos als ein gesamtheitliches Sein von unteilbarer Allumfassung. Wenn dann das Energiebad mit einem Urknall zündet, so muss der dafür ursächliche Impuls folglich der anderseitigen Kausalitätswelt entstammen.

03. Da also der Zündungsimpuls zum Urknall des Energiebades nur im kehrseitigen Weltall erfolgen kann, muss ergo eine umgekehrte Kausalkette vorliegen. Das heißt, dass dann das Energiebad nicht als Ursache am Anfang sondern diametral entgegengesetzt als Wirkung ganz am Schluss einer Entwicklung stehen muss. Hierdurch wäre es mit einer gemeinsamen Schnittstelle in die Kausalität des Universums eingebunden, was es in seiner für sich selbst bestehenden Unzündbarkeit dennoch zündbar machte.

04. Eine Zündung des ungegenständlich spirituellen Energiebades aus dem gegenständlich materiellen Weltall heraus wäre aufgrund dessen lediglich in einer gemeinsamen Schnittstelle der Nichtkausalität und Kausalität möglich, in der Deckungsgleichheit herrschte. Und das wiederum wäre nur damit zu erzielen, wenn im Universum einer Struktur mit Ungegenständlichkeitskomponente kraft dieser die immaterielle Selbstspiegelung gelänge. Dadurch wäre automatisch auch gleich noch das Universum mit gespiegelt, weil, wie wir bereits schon sahen, die Kehrseite des gegenständlichen Universums als Energiebad raumzeitlos ungegenständlich ist, wodurch die Ungegenständlichkeit prinzipiell universell ist. Die wahrhafte Selbstspiegelung dieser Struktur würde also gleichzeitig die ungegenständlich vereinheitlichte Kehrseite des Alls mit umfassen, die damit in den unmittelbaren Wirkungsbereich der Struktur gerückt wäre.

05. In dieser das ungegenständlich vereinheitlichte All spiegelnden Struktur bestünde dann die Möglichkeit, dass sie sich in eine selbstverstärkende Selbstresonanz versetzte, womit sie schließlich mit der dabei am Schluss eintreten müssenden maximalsten Selbstverdichtung sich in das zuvor nur gespiegelte Energiebad transformiert hätte. Dann aber würde diese Struktur zu einer wahren Doppelnatur von sowohl nichtkausalem Energiebad als auch kausaler Gegenständlichkeit bestehen, was die notwendige Schnittstelle zur Deckung der Gegenteile brächte. Zugleich wäre aber mit der Deckungsgleichheit die Wirklichkeit beider Gegenteile, und damit das ganze System in Frage gestellt, so dass hier eine Entscheidung über die Realität unausweichlich wäre. Dabei würde sich dann für die Wirklichkeit des nichtkausalen Energiebades eine ursächliche Scheidung der beiden Gegenteile verbieten, während sie aber für die Wirklichkeit des kausalen Weltalls unabdinglich wäre. Die alles übergreifende Wirklichkeit der Doppelnatur von einerseits "nichtkausal" und andererseits "kausal" verlangte zum Naturgesetz, dass für den Erhalt der nichtkausalen Ungegenständlichkeit (= das Energiebad) eine Scheidung der beiden deckungsgleichen Gegenteile zu unterbleiben hätte, während sie für den Erhalt der kausalen Gegenständlichkeit (= das All) ausgeführt werden müsste.

06. Wir alle kennen eine dies leisten könnende finale Struktur, denn sie trägt den Namen "Mensch". Er besitzt sowohl einen gegenständlichen Körper, als auch ein ungegenständliches Bewusstsein von sich selbst, welches ihn zu einer geistigen Person ausweist, die dadurch prinzipiell zur spirituellen Spiegelung ihrer selbst befähigt ist. Wenn dann im Verwirklichungsfall die Selbstspiegelung mittels eines "e-motionalen" Selbstimpulses einsetzte, so würde hierbei im Betreffenden eine lawinenartig einsetzende selbstverstärkende Selbstresonanz losgetreten. Das Endprodukt wäre so eine maximalste Selbstverdichtung und die Transformation in das kehrseitige Energiebad mit der Doppelnatur von Mensch und Universum, als zugleich persönlicher Totpunkt wie auch universaler Nullpunkt. Damit hätten sich alle die zum Urknall benötigten Vorbedingungen eingestellt. Denn der Betreffende wäre dadurch auch sofort einer tödlichen Selbstbedrohung ausgesetzt, weil mit dem in ihm installierten Energiebad Ursache und Wirkung aufgehoben wären, was die Wirklichkeit seiner Existenz radikal gefährdete.

07.  Der einzig mögliche Selbstbehauptungsausweg aus einer derart misslichen Lage wäre eine seinem Menschsein entsprechende allgewaltige Selbstabstoßung zu urknallender Selbstumkehrung, was als zündende Urscheidung das Energiebad zum Universum transformierte, und eben damit dem Universum die kausalitätsgemäße Rückkoppelung all seiner Komponenten brächte. Doch seiner Doppelnatur und ihrer Wirklichkeit gemäß müsste es da in diesem seinem Entscheidungsmoment - siehe oben und siehe Genesis - einen Adam zum einerseits nicht zündend knechtischen Versager geben, sowie einen zweiten identischen Adam zum andererseits zündend göttlichen Vollstrecker. Ganz in Entsprechung des einstigen Gedankenexperiments von Erwin Schrödinger mit der Katze in der Kiste hinsichtlich der Unschärferelation. Während da einerseits die Katze tot ist, lebt sie doch andererseits weiter. Deshalb kann es auch nur mit der überlebenden Katze weitergehen, bzw. mit Adam als dem göttlichen Vollstrecker durch Zündung des Energiebades mittels seiner urscheidenden Selbstabstoßung.

08. Am Schluss seines wegen ihm als den richtenden Beobachter dadurch vollständig gerichtet ablaufen müssenden Urknalls bzw. Vollzugs würde wiederum der identische Mensch erstehen, welcher sich mit genau dem identischen Szenario zu sich selbst eingeholt hätte. Er wäre damit schlechthin der Anfang und das Ende in Einem, sowie dadurch in absoluter Gegenwärtigkeit das Universum in Person. Er hätte sich hierbei automatisch selbst zu seinem Ebenbild geschaffen, und wäre sich damit innerhalb von sich selbst als die personifizierte Welt sein eigener Partner geworden. Und wäre schließlich dieser Kreislauf bei Rückkoppelungserfordernis zweimal identisch erfolgt, so hätten Anfang und Ende des Kreises sowie die gegenteiligen Welt-Kehrseiten ihre jeweilige Bestätigung erhalten.

09. Mit solch allumfassender Rückschließungsvollzogenheit würde dann das Universum aus dem Zustand eines zeitlich ablaufenden Werdungs- und Gerichtsprozesses in den gegenteiligen Zustand einer zeiterfüllt prozessbeendet unablaufbaren Vollendetheit übertreten müssen. Ein derart ideales - weil eben personales - Weltall  besäße dann seine Selbstgrundlage entsprechend seiner selbstgewirkten Selbstausformungen in sich selbst, zu einer kreisgemäßen Ineinsfallung von Ursache und Wirkung seiner selbst. Wir können hier auch sagen als eine durch Selbstüberwindung selbstbeherrschte Doppelnatur.

10. Wollte man das Wesen eines solch schier unbegreiflich unglaublichen Daseins veranschaulichen, so bliebe einem nur das Bild des abstrakt unfassbaren Lichtes der Unendlichkeit. Es wäre die Quelle einer Kraft und Herrlichkeit in Ewigkeit für eben denjenigen, welcher ja all dies als Adam mit seiner Person verkörperte. Wir kennen ihn bereits aus der Bibel, insbesondere den Evangelien, als den somit auch auf diesem ungewöhnlich metaphysischen Wege sich offenbarenden Herrn und Gott von Sein und Nichtsein in Zeit und Ewigkeit.

 
 

Urknall und Bibel     >>>   ^

 
 

Selten genug zeigt sich - wie nur hier beim Urknall selbst - einmal eine sehr klare Übereinstimmung von Wissenschaft und Heiliger Schrift!  Das sollte einem gehörig zu denken geben! Schließlich geht es ja hier um den Grund von allem Dasein, bzw. den uralten Menschheitsfragen nach unserem Woher, Warum und Wohin. Beide Seiten - Wissenschaft und alle Kirchen einschließlich sämtlicher Sekten - verheimlichen in erkennbarer betrügerischer Absicht durchgängig die biblischen Entsprechungen des Urknalls. Offenbar bekämen damit die beiden Seiten aus ihren jeweils ureigensten Anschauungen, Traditionen und Interessen heraus erhebliche Probleme, welche sie darum beflissentlich zu vermeiden trachten.

Nachstehend die offensichtlich die mosaische Genesis überholenden sowie den Urknall direkt betreffenden Verse der Heiligen Schrift:

Ps 104,2 du, der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie ein Zelt,

Sach 12,1 Dies ist der Ausspruch, das Wort des HERRN über Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Innern bildet:

Jes 42,5 So spricht Gott der HERR, der die Himmel geschaffen und ausgespannt und die Erde samt ihrem Gewächs ausgebreitet hat, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die darauf wandeln:

Jes 44,24 So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleib an gebildet hat: Ich bin der HERR, der alles tut. Ich habe die Himmel ausgespannt, Ich allein, und die Erde ausgebreitet. - Wer war bei mir?

Jes 48,13 Ja, meine Hand hat die Erde gegründet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Sobald ich ihnen rief, standen sie allzumal da.

Jer 10,12 Er ist's, der die Erde durch seine Kraft erschaffen, in seiner Weisheit den Weltkreis abgegrenzt und mit seinem Verstand den Himmel ausgespannt hat.

Jer 51,15 Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht, den Weltkreis in seiner Weisheit gegründet und mit seinem Verstand den Himmel ausgespannt hat.

 

Erläuterung

Den "Himmel ausspannen oder ausbreiten", hat die Bedeutung von den "Raum ausspannen oder ausbreiten. Denn der Himmel oder das Himmelszelt ist von jeher ein reales antikes Symbol für den Raum, Weltraum oder das All. Darum übersetzt sich die "Ausdehnung, Ausbreitung oder Ausspannung des Himmels" als Expansion des Weltalls, womit wir beim Urknall sind. Und wenn analog zum expandierenden Weltall bzw. dem Urknall der Himmel ausgespannt wird, so heißt das natürlich, dass es vor der Himmelsausdehnung eben auch noch keinen Raum und keine Zeit gegeben hat. Demzufolge muss das raumzeitlich gegenständliche Dasein vor seiner Ausspannung durch den Herrn die Form eines umgekehrt ungegenständlich raumzeitlosen Punktes gehabt haben, und damit die Existenzform des "Alles und Nichts". (Diese Form besitzt es ja als Kehrseite zu unserer gegenständlich immanenten Welt immer noch, als die so genannte nullpunktuelle Transzendenz als das Energiebad der Astrophysiker.)

Dass dann noch im direkten Zusammenhang mit der Himmelsausspannung von einem Weltkreis gesprochen wird, ist mehr als man zu hoffen wagt. Denn ein Kreis bedeutet nun mal bei seiner Erstellung sowohl Anfang als auch Ende, gemäß der baulichen Vergänglichkeit von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung als Zeit und Tod. Wie auch umgekehrt bei seiner letztlichen Erstelltheit oder Vollendung dann ohne Anfang und ohne Ende zur Unvergänglichkeit als Ewigkeit und Leben.

Befindet sich also der Kreis noch in seiner alle Veränderlichkeit dahinraffenden Aufbauphase oder Werdung, so müssen sich sein Anfang mit seinem abschließenden Ende schneiden. Diese Schnittstelle definiert wiederum eine zwischen Anfang und Ende bestehende Abgegrenztheit des Ganzen, so dass also sozusagen nach Adam Riese - kaum fasslich - der Urknall an seinem Ende wieder in seinen Anfang mündet. Genauer gesagt, definiert die letztliche Wiederherstellung der Urknall-Vorbedingungen das Urknall-Ende. Aber natürlich nicht als ein materieller Rücksturz des Universums im Sinne einer Urknallumkehrung wie die Kosmologen glauben. Sondern in Form einer gerichtet evolutiv sich einstellenden immateriellen Spiegelung des Ganzen zur ungegenständlichen Gefasstheit der Welt als Punktualität des Alles und Nichts, was den paradiesischen Nullpunkt des Universums markiert.

Doch steht diese Unglaublichkeit sensationell in bester Übereinstimmung z.B. zu Logion Tho 018 des so genannten Thomasevangeliums

Die Schüler baten Jesus: Sag uns doch, wie unser Ende ist! Jesus aber sprach: Habt ihr denn schon den Anfang entdeckt, dass ihr nach dem Ende fragt? Denn wo der Anfang war, dort wird das Ende sein. Selig, wer im Anfang steht! Denn er erkennt das Ende, und wird den Tod nicht schmecken.

Welcher nun am Anfang und am Ende (der Zeit) steht, und darum in solcher Überzeitlichkeit den zeitlich bedingten Tod nicht schmecken muss, der ist dann der Lebendige und Herr, vom dem es bekanntlich in der Apokalypse heißt:

Offb 22,13  Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Oder in:

Jes 41,4 Wer hat es bewirkt und ausgeführt? Er, der die Geschlechter von Anbeginn gerufen: Ich, der HERR, der ich der Erste und auch bei den Letzten noch derselbe bin! Jes 44,6 So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Tho 022 ......... Jesus aber sprach zu ihnen: Wenn ihr aus zwei eins macht; wenn ihr das Innere wie das Äußere, das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere macht; wenn ihr Mann und Frau vereinigt, so dass der Mann nicht Mann und die Frau nicht Frau bleibt; wenn ihr mit neuen Augen seht, mit neuen Händen handelt, mit neuen Füßen geht und ein neues Bild aus euch macht – dann kommt ihr ins Reich. ( = Vereinheitlichung  von allem = Fassung des Ganzen in einem Punkt = Vor- oder Anfangsbedingungen des Urknalls! )

Wer nun diese augenfällige Übereinstimmung von Urknall und den entsprechenden Bibelversen - sowie den Stellen des Thomastextes - außer Acht lässt, handelt höchst sträflich oder zumindest grob fahrlässig, und schadet damit letztlich nur sich selbst. Denn bei einer derartigen Sachlage - wie jener bislang allgemein und öffentlich verdrängten biblischen Deckung des Urknalls - ist mangels eines schlüssigen Alternativkonzepts zwingend von der Wirklichkeit einer den Urknall betreibenden allmächtigen Überperson auszugehen, samt und sonders allen sich davon ableitenden Konsequenzen für die Menschheit und die Welt insgesamt, sowie für jeden einzelnen Menschen gestern, heute und morgen. Schließlich ist ja das Ende des Urknalls durch seinen Anfang vorgegeben. Denn Anfang und Ende bedingen sich wechselseitig, weil alles was einen Anfang hatte, naturgesetzlich wieder enden muss, insofern es einen Anfang nur in einem Zeit- bzw. Endlichkeitssystem geben kann. Von daher kennzeichnet das Wesen der Zeit tödlich brutale Endlichkeitseingeschränktheit, mit einer solchen Auswirkung auf alles was zu ihr gehört. Gemäß der Abgegrenztheit des Weltkreises in z.B. Jer 10,12.

 

Wir ziehen ein Fazit

Die Schöpfung als Weltgericht und Weltkreis ist gemäß dem noch laufenden Urknall - bzw. der Expansion des Alls - noch nicht abgeschlossen. Das Ende des Kreises ist noch nicht erreicht, steht aber gemäß Bibel - und erkennbarer Anzeichen wie seiner wissenschaftlichen Erforschung - unmittelbar bevor. Denn prophezeit wurde ja das Ende dieser vergänglichen Weltzeit in der Bibel mit der weltweiten Verkündigung des Evangeliums und auch der schlussendlichen Entdeckung und Erkennung der tatsächlichen Daseinsverhältnisse, wie zum Beispiel eben dem Urknall, nebst seiner richtigen Einordnung in das kreisförmige Schöpfungsgeschehen. Diese Internet-Veröffentlichung reiht sich aufgrund dessen nahtlos in das prophezeite Endzeitgeschehen ein.

          Folgende Bibelverse sind hierbei vorrangig bedeutsam:

Dan 12,9 Er sprach: Gehe hin, Daniel! Denn diese Worte sind verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit.

Mt 24,3 Als er aber auf dem Ölberge saß, traten die Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen, und welches wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?

Mt 24,36 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.

Mt 24,38 Denn wie sie in den Tagen vor der Sündflut aßen und tranken, freiten und sich freien ließen bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, Mt 24,39 und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.

Wer nun dies alles wert- und vorurteilsfrei zur Kenntnis nimmt, und auch in Ermangelung eines anderen schlüssigen Weltbildes all sein Denken und Handeln danach ausrichtet, nutzt seine persönliche, ihm verbleibende Lebenszeit optimal. Er wird einmal an seinem individuellen Zeitende sowie am allgemeinen Weltzeitende sich nichts vorzuwerfen bzw. zu bereuen haben. 

Ganz im Gegenteil!

 
 

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I.  Internet-Links

 
             Gottes Weltformel             Stephen Hawking              Thomasevangelium
             Der Gottesbeweis             Weltformel-Pro-              Judasevangelium
             Gott der Herr             Der Urimpuls              Jesusinterviews
             Gottes Elite             Kosmologen              Nag Hammadi
             Apostel Paulus             Der Urknall              Agnus Dei
             Die Bergpredigt             Max Planck              Biblium
             Hiobs Rebellion             Der Geist              Die Seele
             Täufer Johannes             Die Welt              Der Satan
             Zeit und Ewigkeit             Das Wort              Definitionen
             Auferstehung Jesu             Die Liebe              Die Religion
             Anfang und Ende             Die Energie              Reinkarnation
             Ontologie im Zenit             Das Wunder              8 in 1 - Essays
             Mystik und Gnosis             Himmelfahrt              Das Aramäisch
             Evangelienabgleich             Die Allmacht              Leben und Tod
             Maria von Nazareth             Die Evolution              Die Apokalypse
             Thesen der Wahrheit             Über die Kritik              Gebet des Herrn
             Universum in Person             Weltuntergang              Weltgrundlegung
             Dogma Jesus Christus             Die Dimensionen              Der ganze Mensch
                                     

FAQ     Kurze Fragen  -  Kurze Antworten

 

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